Am Freitagnachmittag traf sich ein kleiner Haufen unserer Musikanten bei der Volksschule, um den wohlverdienten Kameradschaftsausflug anzutreten. Schwer bepackt mit „Erdbeer-Smoothie“ und anderen leckeren Getränken und einer Soundanlage starteten wir dann Richtung Ettenheim. Die Fahrt war kurzweilig, denn es wurde viel gelacht und gesungen. Am Abend sollten wir im Hotel Deutscher Hof unser Abendessen bekommen. Leider standen wir auf der Autobahn lange im Stau und kamen erst um 22:00 Uhr dort an. Die Eigentümer fackelten nicht lange und servierten uns trotzdem in Windeseile unser Menü, welches aus Salat, Geschnetzeltem mit Spätzle und leckerem, selbstgemachtem Eis bestand. Nach dem guten Essen bezogen wir unsere Betten, gleich zehn Musikanten wurden in einer Wohnung untergebracht. Ein paar von uns mussten in einem anderen Haus übernachten, da unsere Unterkunft doppelt belegt worden ist. Man beschloss, den Abend nicht einfach verstreichen zu lassen und Ettenheim noch ein bisschen aufzumischen. Discos und Abendlokale sind jedoch in Ettenheim eher Mangelware, also machten wir es uns in einer kleinen, überschaubaren Bar gemütlich. Da schlussendlich doch alle sehr müde waren, gingen wir anschließend ins Bett – schließlich war für den nächsten Tag Großes geplant.

 

 

 

 

Am Samstag standen wir zeitig auf, um ein üppiges Frühstück einzunehmen und dann ging es auch schon los. Wir fuhren mit dem Bus ein paar Kilometer weiter – in den Europapark. Kaum hatten wir die Sicherheitstore passiert und jeder ein Eintrittsticket ergattert, zerstreute sich der Haufen auch schon. In Gruppen wurden dann Achterbahnen getestet, 4D-Filme bestaunt und die verschiedenen europäischen Schmankerln gekostet. Für eine Musikantin musste der Achterbahn-Spaß ein schnelles Ende nehmen, da sie mit dem Kreislauf zu kämpfen hatte. Für Adrenalin war an diesem Tag gesorgt! Manche gingen sogar über ihre nervlichen Grenzen. Zur Abkühlung zwischendurch konnte man sich eine Wasser-Achterbahn zu Gemüte führen, jedoch mussten wir feststellen, dass nicht alle Musikanten wasserfest sind…

 

 

           

 

 

 

Weil zum Schluss noch alle das neue Voletarium bestaunen wollten und die Menschenschlange dort einfach kein Ende nehmen wollte, kam eine kleine Gruppe von uns zu spät zum Bus. Somit fiel das Duschen für die meisten aus. Dennoch waren alle pünktlich eine halbe Stunde später am Treffpunkt, von wo aus wir zu unserem Abendrestaurant gelangten.

 

 

 

 

Dort gab es Sauerbraten mit Spätzle zum Essen. Da Ettenheim auch heute nicht viel zu bieten hatte, gingen einige von uns danach noch ins (Obmann-) Partyzimmer, wo wir mit diversen Getränken noch gut ausgestattet waren. Neben Polka, Märschen usw. erklangen später auch die Töne des „Motorboot“ und es wurde fleißig gerudert. Die letzten von uns gingen spät ins Bett und standen wenig später auch schon wieder auf.

 

 

 

 

Der Sonntag führte uns ins französische Colmar im Elsass. Dort bekamen wir eine spannende Stadtführung durch das romantische kleine Städtchen, das mit Blumen geschmückt ist und mit netten französischen Details verzaubert. Mittags gab es klassische Flammkuchen, welche sehr gut schmeckten, aber nicht jedermanns Bauch ganz ausfüllen konnten. Die Nachspeise wurde daher schmerzlichst vermisst. Am Nachmittag hatte man noch Zeit, um durch das idyllische Städtchen zu schlendern, das Museum zu besuchen oder an einem ruhigen Plätzchen bei der Kathedrale Kaffee zu trinken. Bei dieser Gelegenheit konnten die Fremdsprachen-Fans unter uns sogar ihr verstaubtes Französisch wieder ein bisschen aufpolieren.

 

 

Um 15:00 Uhr brach man auch schon wieder Richtung Heimat auf. Viele nutzten die lange Fahrt, um ein bisschen Schlaf nachzuholen. Wer noch nicht genug hatte, ließ die Party weiterleben. Nach einer sechsstündigen Fahrt waren wir schon wieder daheim und wehmütig mussten wir erkennen, dass auch der heurige Ausflug schon wieder vorbei ist….